Verhaltensberatung für Hunde?

 

Das klingt im ersten Moment schräg und manch einer kann sich ein erheitertes Grinsen nicht verkneifen.

Fast jeder Hundehalter besucht mit seinem Liebling Welpen-, Junghunde- und/oder Erziehungskurse, der Hund beherrscht die Kommandos "Sitz" und "Platz", und auch das "Miteinander" auf dem Trainingsgelände der Hundeschule funktioniert. Also alles bestens.

 

Das Gruppentraining zum Erlernen des Grundgehorsams ist auch nicht die Baustelle des Hundeverhaltensberaters.

 

Die findet sich hier:

- ihr Hund pöbelt beim Spaziergang andere Hunde an

- er fürchtet sich vor - Männern - Geräuschen - anderen Tieren usw

- er kann nicht alleine bleiben

- er reagiert heftig (ängstlich oder aggressiv) auf Besucher                   

- er zeigt Angst beim Autofahren

- er ist unsauber

- er verteidigt Futter/Spielzeug/Liegeplätze

- .....

 

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen, denn unser Alltag hält vieles parat, was Hunde verunsichern oder vermeintlich auf die Palme bringen kann.

Hier kommt der Verhaltensberater ins Spiel.

Er analysiert das Verhalten im häuslichen Umfeld, grenzt Motivation und Auslöser unerwünschten Verhaltens ein und erarbeitet zusammen mit dem Halter einen individuellen Trainingsplan.

 

Im Folgenden wird bei gemeinsamen Trainingseinheiten die Entwicklung dokumentiert und die Maßnahmen angepasst.

 

Mein dringendstes Anliegen ist es, dass der Mensch versteht, WARUM der Hund sich so verhält, wie er es tut. Denn nicht jedem Verhalten X liegt dieselbe Ursache zugrunde.

Ein Hund, der an der Leine randaliert, tut dies nicht zwangsläufig, weil er unverträglich ist.

Angst, Unsicherheit, Frust, Schmerz, Ressourcenverteidigung, Unterschreitung der Individualdistanz, uvm können Auslöser sein. Und so unterschiedlich die Gründe für das Leinengepöbel sind, genauso unterschiedlich wird die Herangehensweise sein.

 

Selbst verständlich muss nicht erst ein "Problem" Auslöser für die Kontaktaufnahme mit einem Verhaltensberater sein.

Sie haben einen Welpen zu sich geholt? Oder einen erwachsenen Hund? Vielleicht aus dem Tierschutz? Sie fragen sich des Öfteren: warum tut er dies oder jenes? Wieso verhält er sich so? Wie reagiere ich in dieser oder jener Situation?

Auch diese Fragen beantworte ich Ihnen gerne und ausführlich, damit es erst gar nicht zu Missverständnissen kommt.